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Vorträge

Die Geschichte von Open-Source-Software

Was genau ist eigentlich Open Source? Was unterscheidet Open Source von Closed Source, was war zuerst, und welche Bedeutung kommt Open Source für die Entwicklung von Computern bis heute zu? Was motivierte Entwickler, sich schon sehr früh in Open-Source-Projekten zu beteiligen? Wie wurden Open-Source-Projekte organisiert, und warum waren sie erfolgreich? Welche besonderen Herausforderungen waren mit Open Source verknüpft? Was lernen wir aus Open-Source-Projekten der Vergangenheit für die Zukunft der Softwareentwicklung oder vielleicht sogar generell für neue Organisationsformen der Zusammenarbeit? All diesen Fragen wird im Vortrag anhand historischer Beispiele wie dem GNU-Projekt nachgegangen.
Sprache: Deutsch
Ansgar Kückes

Computersammeln als Hobby: Eine Einführung

Dieser Vortrag soll als Einstieg in den Themenkomplex dienen. Folgende Fragen sollen angeschnitten werden: Wer sammelt? Was wird gesammelt? Warum wird gesammelt? Woher kommen die alten Computer? Wen frage ich, mit wem diskutiere ich, wo finde ich meine soziale Gruppe? Was sind alte Computer wert? Alte Computer als Wertanlage? Was mache ich, wenn ich alte Computer erbe? Welche Vorkehrungen kann ich für meine alten Computer treffen für den Fall, dass ich sterbe?
Sprache: Deutsch
Fritz Hohl

Computer sammeln im Museum. Die Informatiksammlung des Deutschen Technikmuseums

Von den Musikautomaten des 18. Jahrhunderts bis zu den Smart Devices der Gegenwart: Die Informatiksammlung des Deutschen Technikmuseums ist zeitlich wie thematisch breit gefächert. Im Mittelpunkt des Vortrags stehen daher Sammlungs- und Dokumentationsstrategien, die helfen, diese Vielfalt zu strukturieren. Darüber hinaus werden beispielhaft historische Computer aus dem Depot des Technikmuseums gezeigt, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind.
Sprache: Deutsch
Eva Kudrass

Führung durch das Oldenburger Computer-Museum

Wir bieten sowohl einen Einblick in unsere Ausstellung als auch in die Depots unseres Hauses und berichten, wie aus einer privaten Sammlung ein Museum wurde. Das OCM wurde 2008 gegründet und stellt Computer-Systeme, Spielkonsolen und Arcade-Systeme der 1970er-, 1980er- und 1990er-Jahre aus.
Sprache: Deutsch
Thiemo Eddiks

The programming architecture of Babbage's Analytical Engine

The mathematician and inventor Charles Babbage wrote 26 programs between 1836 and 1841 for the unfinished "Analytical Engine" (AE). The code is embedded implicitly in tables summarizing program traces. In this talk, I present the programming architecture of Babbage’s mechanical computer based on the first code written for the machine. The AE had a processor separate from memory, and worked using a kind of dataflow approach. The stream of arithmetical operations was independent from the stream of memory addresses. Special "combinatorial" cards allowed the processor to execute FOR and WHILE loops. Combinatorial cards also allowed independent looping through the stream of memory addresses. Quite sophisticated computations were possible and illustrate why Babbage talked about the possibility of doing "algebra" with his machine. The programs I will discuss predate by several years the account published by Menabrea in 1842 and translated later by Lady Lovelace with notes of her own.
Sprache: Englisch
Prof. Dr. Raul Rojas

DOjS – Javascript auf MS-DOS

DOjS ist ein integriertes System zum Entwickeln und Ausführen von Javascript-Programmen unter MS-DOS. Neben dem eingebauten Texteditor bietet es Schnittstellen für Hardware, die üblicherweise in DOS-PCs zu finden ist, wie z.B. SVGA-Grafik, Maus, Tastatur, Soundkarten oder gar 3D-Beschleunigung mit den damals üblichen Voodoo-Grafikkarten. Obwohl der primäre Fokus bei der Entwicklung auf die Erstellung elektronischer Kunstwerke (Creative Coding) gelegt wurde, kann es ebenso für die Entwicklung von Spielen verwendet werden. Es ist sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet.
Sprache: Deutsch, Folien: Englisch
Andre Seidelt

Analyse und Reparatur eines Z80-Systems aus der Schrottkiste

Im Elektronikschrott fand sich ein minimales Z80-System, offensichtlich ein in Wire-Wrap-Technik aufgebauter Prototyp. Natürlich funktioniert das System nicht. Anhand der ICs werden Vermutungen angestellt, was das System können könnte, welche Betriebsspannungen benötigt werden. Das EPROM wird ausgelesen und disassembliert, aus ihm und der Glue-Logik wird eine grobe Memory-Map abgeleitet. Darauf folgt eine systematische Fehlersuche mit einem zeitgemässen analogen Hameg-Oszilloskop. Es wird nach defekten IC-Ausgängen, Kurzschlüssen zwischen Leitungen und was sonst noch passieren kann, gesucht.
Sprache: Deutsch
Klemens Krause (Computermuseum Uni Stuttgart)

Diskettenlaufwerke am Beispiel der Commodore 1541

Aus der Homecomputer- und frühen Personal-Computer-Zeit sind Disketten nicht wegzudenken. Dieser Vortrag beschäftigt sich mit Diskettentechnologie am Beispiel des 5,25-Zoll-Laufwerks "Commodore 1541", bekannt als das Laufwerk zum Commodore C64. Nach einer historischen Einordnung (Bänder, Platten, 8-Zoll-Disketten) besprechen wir den Aufbau von Laufwerken und Disketten, sowie das Low-Level-Aufzeichnungsformat (Spuren, Sektoren, SYNC-Marker, GCR-Codierung) und dessen Implementierung in der Laufwerks-Firmware. Danach behandeln wir das Dateisystem-Format und die Datenübertragung zwischen dem Laufwerk und dem C64. Wir thematisieren außerdem Schnelllader, welche die Laufwerks-Firmware durch optimierteren Code zum Lesen und zur Datenübertragung ersetzen, sowie Kopierschutz-Systeme, die Nonstandard-Formate mit verschleierten Leseroutinen verbinden. Schließlich sprechen wir noch über Lösungen zum fehlerfreien Auslesen von antiken Disketten mit moderner Hardware.
Sprache: Deutsch
Michael Steil

Hands on! Reparatur von Retrocomputern im Signallabor der Medienwissenschaft

Im Signallabor des Fachgebiets Medienwissenschaft der HU Berlin werden alte Computer gesammelt. Weil aber nur ein lauffähiger Computer wirklich ein Computer ist, müssen viele Geräte repariert werden, bevor sie in Forschung und Lehre zum Einsatz kommen können. Thomas Fecker, studentischer Mitarbeiter und gelernter Elektroniker führt eine solche Reparatur live an zwei Geräten (einem Computer und einer Spielkonsole – welche das sind, ist eine Überraschung) live vor. Während der Leiter des Signallabors (Stefan Höltgen) ihn filmt, zeigt er die wichtigsten Mess- und Reparatur-Techniken und -Hilfsmittel und denkt für die Zuschauer laut darüber nach, was er gerade tut.
Sprache: Deutsch
Thomas Fecker

Wie sammeln wir als Museum Computer oder wie kommt ein Brotkasten ins Haus?

In einem Filmbeitrag wird die Vorgehensweise des musealen Sammelns am Beispiel eines Commodore 64 erläutert. Wie geht das Heinz Nixdorf MuseumsForum mit Objektangeboten um, welche Arbeiten werden bei einer Objektannahme museumsintern angestoßen und wie gelangt ein Objekt schließlich ins Depot bzw. in die Ausstellung.
Sprache: Deutsch
Dr. Christian Berg

DIGI-COMP 1 alive!

"DIGI-COMP 1" ist ein mechanischer Spielzeug-"Computer" von 1963. Mit Schiebern, Federn und Konturblechen ist ein 3-Bit-Speicher und eine Recheneinheit für binäre Operation aufgebaut, wie wir es ähnlich von der ZUSE Z1 kennen. Trotz einfacher Konstruktion is DIGI-COMP 1 vielseitig programmierbar und hat bis heute seine Fan-Gemeinde. Meinen DIGI-COMP habe ich mit einen Motor ausgerüstet, wir werden ihn laufen sehen und über seine Funktionen sprechen.
Sprache: Deutsch
Jörg Hoppe

Pong und die vergessenen Atari-Hardware-Games

Pong war das erste kommerziell erfolgreiche Videospiel. Es erschien 1972 und bis die Hardware-Videospiele schrittweise durch Computertechnik abgelöst wurden, gab es von Atari noch eine Reihe Videospiele, die in ihrer Schaltungstechnik sehr interessant sind, auch im didaktischen Sinn. Speziell im Vortrag geht es um die Geräte Pong, Space Race, Pong Doubles, Rebound und Quadrapong. Vorgestellt werden im Vortrag interessante Details zum Nachbau, zur Regeneration von Originalplatinen, zu teilweisem Nachbau oder vor allem zu historisch interessanten Baugruppen. Im Vortrag wird diese Technik live gezeigt und vorgeführt, unterstützt durch Videos, Bilder und Dokumentation.
Sprache: Deutsch
Wolfgang Nake

Das Analogrechnermuseum

Das Analogrechnermuseum in Hettenhain (Nähe Wiesbaden/Frankfurt) stellt sich mit einem Rundgang durch die Sammlung vor, wobei ausgewählte Analogrechner auch in Betrieb demonstriert werden. (Fragen seitens des Publikums sind explizit erwünscht.) Die Sammlung umfasst gegenwärtig etwas über 70 Exponate, von kleinen elektromechanischen Analogrechnern aus der Luftfahrttechnik über klassische Analogtischrechner unterschiedlichster Hersteller bis hin zu großen Systemen wie EAI 680, EAI Pacer 700, Telefunken RA 700 etc.
Sprache: Deutsch
Dr. Bernd Ulmann

The Virtual Machine Architecture of "Infernal Runner"

In 1991, the famous game "Another World" was published for the Commodore Amiga. It achieved cult status mainly for its visionary art style. But also technically it was quite interesting, as it was based on a game-specific bytecode language executed by a virtual machine interpreter. Eric Chahi, the author of "Another World", six years earlier had written the game "Infernal Runner" on the Amstrad CPC. The game, published by the French company Loriciels, was rated fairly mediocre by the press, was rather simple, and also still had some bugs. Nonetheless, the game is cool from a software architectural point of view. Like "Another World", it is largely not written as a conventional Z80 program, but in a specifically designed bytecode language. This language is interpreted by a virtual machine supporting "parallel" execution of up to 255 tasks by a simple multitasking scheduler. This nice concurrency feature enabled a very elegant design of the various enemies and animated game levels. The talk will cover the essentials of this bytecode language, the virtual machine interpreter, and the process scheduler. Some code examples from the game will be shown, as well as a port of the virtual machine to JavaScript to make the game playable in a web browser. The talk tries to also give you some insights into the reverse engineering process and how much fun this was.
Sprache: Englisch
Norbert Kehrer

Workshops

Technikmuseen und Sammler: Eine Fragestunde

Es kommt die Zeit, da sich ein Techniksammler fragt, ob seine Sammlung nicht größeren Zwecken als nur der Befriedigung des eigenen Sammlertriebs dienen kann. Es gibt doch Museen, und ist deren Zweck nicht die Volksbildung? Man könnte die Sammlung doch einem Museum spenden, die wären bestimmt froh, zumindest die seltenen Stücke zu bekommen…

Diese Fragestunde nimmt sich dieses Themas an und versucht zu ergründen, wie Technikmuseen sammeln und welche Möglichkeiten es für Sammler gibt, einem Museum nützlich zu sein.

Diese Veranstaltung wird als Fragestunde realisiert, bei dem der Moderator und das Publikum den anwesenden Kuratoren von Technikmuseen entsprechende Fragen stellen können.

  • Dr. Carola Dahlke (Kuratorin für Informatik und Kryptologie, Deutsches Museum)
  • Thiemo Eddiks (1. Vorsitzender OCM e.V., Oldenburger Computer-Museum)
  • Eva Kudrass (Leiterin des Sammlungsbereichs Mathematik und Informatik, Deutsches Technikmuseum)
  • Dr. Jochen Viehoff (Geschäftsführer, Heinz Nixdorf Museumsforum)

Moderation: Dr. Fritz Hohl
Sprache: Deutsch

Diese Veranstaltung wird nicht auf Video aufgezeichnet, um den Kuratoren die Möglichkeit zu geben, inoffiziell und spontan zu antworten. Stattdessen wird im Nachhinein eine FAQ erstellt, das die wichtigsten Fragen und Antworten textmäßig (und nichtzuschreibbar) wiedergibt.

Crashkurs: BASIC-Programmierung von Homecomputern

Im Workshop werden Grundkenntnisse in der Programmiersprache BASIC mit BBC-BASIC vermittelt. Neben den grundlegenden Befehlen, Funktionen und Strukturen von BASIC gibt es Erläuterungen zur Arbeitsweise von BASIC-Interpretern, der Geschichte der Sprache und ihren vielfältigen Implementierungen und Dialekten. Für diesen Workshop wird kein Vorwissen benötigt. Programmiert wird über den Webbrowser, Installationen entfallen.
Sprache: Deutsch
Dr. Dr. Stefan Höltgen

Retro-Forth-Crashkurs

Eine Einführung in die Programmiersprache Forth anhand eines Forth-83-Systems (VolksForth). Für C64, Atari ST, Atari 8-Bit, CP/M, Schneider CPC, Apple 2, Apple 1, MS-DOS. Andere Forth-83- oder ANSI-Forth-Systeme sind auch möglich. Auf FIG-Forth und Forth-79 werden wir in diesem Workshop nicht eingehen. Der Workshop erklärt die ersten Schritte mit Forth und zeigt, wie in Forth eine kleine Anwendung erstellt wird. Kein Vorwissen nötig. Zur Teilnahme wird ein Retro-Computer mit einem Forth-83-System benötigt, alternativ kann der Online-CP/M-Emulator unter www.tramm.li/i8080 benutzt werden. Max. 20 Teilnehmer.
Sprache: Deutsch
Carsten Strotmann

Zeitplan

Der Zeitplan wird nach Ende der Registrierung zusammengestellt.

Samstag, 10.10.2020
Uhrzeit Vorträge
10:15–10:30 Eröffnungsveranstaltung
Eva Kudrass und Dr. Stefan Höltgen
10:30–11:30 Computersammeln als Hobby: Eine Einführung
Fritz Hohl
11:30–12:15 DOjS – Javascript auf MS-DOS
Andre Seidelt
12:15–13:00 Computer sammeln im Museum. Die Informatiksammlung des Deutschen Technikmuseums
Eva Kudrass
13:00–14:00 Mittagspause
14:00–15:00
15:00–16:00 Analyse und Reparatur eines Z80-Systems aus der Schrottkiste
Klemens Krause (Computermuseum Uni Stuttgart)
16:00–17:00 The programming architecture of Babbage's Analytical Engine
Prof. Dr. Raul Rojas
17:00–18:00 Mitgliederversammlung des VCFB e.V.
18:00–19:00 Die Geschichte von Open-Source-Software
Ansgar Kückes
Uhrzeit Workshops
14:00–16:00 Retro-Forth-Crashkurs
Carsten Strotmann
16:00–18:00 Game Room
Sonntag, 11.10.2020
Uhrzeit Vorträge
10:30–11:15 Wie sammeln wir als Museum Computer oder wie kommt ein Brotkasten ins Haus?
Dr. Christian Berg
11:15–12:00 Das Analogrechnermuseum
Dr. Bernd Ulmann
12:00–13:00 DIGI-COMP 1 alive!
Jörg Hoppe
13:00–14:00 Mittagspause
14:00–15:00 The Virtual Machine Architecture of "Infernal Runner"
Norbert Kehrer
15:00–16:00 Hands on! Reparatur von Retrocomputern im Signallabor der Medienwissenschaft
Thomas Fecker
16:00–17:00 Führung durch das Oldenburger Computer-Museum
Thiemo Eddiks
17:00–18:00 Diskettenlaufwerke am Beispiel der Commodore 1541
Michael Steil
18:00–18:45 Pong und die vergessenen Atari-Hardware-Games
Wolfgang Nake
18:45–19:15 Abschlussveranstaltung
Eva Kudrass und Anke Stüber
Uhrzeit Workshops
10:00–13:00 Crashkurs: BASIC-Programmierung von Homecomputern
Dr. Dr. Stefan Höltgen
14:00–15:30 Technikmuseen und Sammler: Eine Fragestunde
Dr. Carola Dahlke (Kuratorin für Informatik und Kryptologie, Deutsches Museum)
Thiemo Eddiks (1. Vorsitzender OCM e.V., Oldenburger Computer-Museum)
Eva Kudrass (Leiterin des Sammlungsbereichs Mathematik und Informatik, Deutsches Technikmuseum)
Dr. Jochen Viehoff (Geschäftsführer, Heinz Nixdorf Museumsforum)
Dr. Fritz Hohl (Moderation)
vortraege_workshops.txt · Zuletzt geändert: 2020/09/23 00:22 von zeltophil